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KI-gestützte Entwicklung verändert Möglichkeiten. Architektur, Sicherheit und Betrieb bleiben relevant.
Einblicke
Wir entwickeln eigene Werkzeuge, erproben neue Technologien und teilen Erfahrungen aus unserer Arbeit. Hier findet ihr praktische Ideen für eure Vorhaben.

Aus eigener Praxis
Wir haben unsere bisherige Microsoft-basierte CRM-/ERP-Lösung hinterfragt und mit einem Nearshore-Partner eigene Oberflächen entwickelt.
Mehr erfahrenKI-gestützte Entwicklung verändert Möglichkeiten. Architektur, Sicherheit und Betrieb bleiben relevant.
Impulse aus der Praxis
Gedanken, Erfahrungen und Perspektiven von Lupus & Company.

Diese Tage bin ich mit unserem Kunden EnBW in Lissabon.
Dabei geht es weniger um die Frage, was an einem Nearshore-Standort geleistet werden kann. Sondern zunehmend darum, wie daraus eine wirklich integrierte Organisation wird.
Wie schaffen wir es, dass die Kolleginnen und Kollegen in Lissabon nicht einfach Aufgaben übernehmen, sondern selbstverständlicher Teil der Teams und der Gesamtorganisation sind?
Wie müssen Verantwortlichkeiten, Schnittstellen und Zusammenarbeit aussehen?
Und vor allem: Wie sorgen wir dafür, dass die aufgebauten Strukturen auch dann funktionieren, wenn das Programm irgendwann endet und die Verantwortung vollständig in die Linie übergeht?
Genau diese Phase finde ich besonders spannend. Denn der nachhaltige Erfolg eines Nearshore-Standorts entscheidet sich nicht beim Recruiting und auch nicht allein über den Business Case.
Er entscheidet sich dann, wenn irgendwann niemand mehr von „dem Standort in Lissabon“ spricht, sondern einfach vom Team. Genau daran arbeiten wir gerade.
Diesen Satz höre ich gerade erstaunlich oft. Und meistens hat er mit KI zu tun.
Wir experimentieren bei Lupus sehr intensiv mit AI und bauen inzwischen Dinge, für die wir vor zwei Jahren vermutlich ein komplettes Entwicklerteam gebraucht hätten. Dabei beobachten wir einen spannenden Nebeneffekt: KI beschleunigt nicht alle Menschen und Rollen auf dieselbe Art.
Mein Geschäftspartner Jan liebt es, technologisch tief einzusteigen, zu experimentieren und Dinge komplett neu zu denken. Ich komme stärker aus der Kunden-, Produkt- und Anwendungsperspektive. Mich interessiert vor allem: Welches Problem lösen wir? Was bringt es? Wie bekommen wir es in die Praxis?
Beide Perspektiven brauchen wir.
Aber KI verändert die Geschwindigkeit dazwischen. Das wurde mir zuletzt bei einer ziemlich banalen Aufgabe klar.
Jan hatte unser neues CRM gemeinsam mit einem Technologiepartner und viel AI-Unterstützung entwickelt. Ich sollte testen und Feedback geben. Also wollte ich ein klassisches Backlog anlegen: Feature, Bug, Beschreibung, Priorität.
Jans Reaktion sinngemäß: „Kannst du machen. Aber eigentlich macht man das heute anders. Warum beim Erfassen schon alles aufwendig strukturieren? Dokumentiere deine Beobachtungen einfach. KI kann daraus anschließend unterschiedliche Strukturen, Priorisierungen und Auswertungen erzeugen."
Und plötzlich diskutierten wir nicht mehr über die Bugs. Sondern darüber, ob meine Art, Bugs zu dokumentieren, überhaupt noch zeitgemäß ist. Genau das finde ich gerade so spannend. KI optimiert nicht einfach unsere bestehenden Arbeitsweisen. Sie stellt permanent infrage, ob wir sie überhaupt noch brauchen.
Und daraus entsteht für mich eine neue Managementaufgabe: Wir müssen nicht alle gleich tief in KI einsteigen. Aber wir müssen lernen, unterschiedliche Geschwindigkeiten immer wieder zusammenzubringen.
Die einen explorieren, bauen und denken voraus. Die anderen bringen Kunden-, Produkt- und Umsetzungsperspektive ein.
AI Readiness bedeutet für mich deshalb nicht, dass alle gleich viel über die Technologie hinter der KI wissen. Sondern dass wir trotz unterschiedlicher AI-Geschwindigkeiten gemeinsam schneller werden.
Das ist zumindest etwas, das wir bei Lupus gerade lernen.

We’ve been pushing more and more into AI & Agentic over the last months internally, not just talking about it, but building and applying it.
With Sheida joining us, we’re adding exactly the kind of expertise we believe matters: hands-on AI experience combined with product thinking and the ability to bring AI into people’s actual day-to-day work.
Great to have you with us, Sheida Roozbahani.
Looking forward to what we’ll build together!
Ich helfe einem großen Energiekonzern ein eigenes IT-Hub in Portugal aufzubauen.
Was heißt das konkret?
Viele denken dabei hauptsächlich an Skalierung oder Kosten. In Wirklichkeit geht es aber um eine strategische Frage: Welche Rolle kann ein Hub langfristig im Unternehmen spielen und auf welche Ziele soll es einzahlen?
Und wo liegt dabei die größte Herausforderung?
Ich sehe eine zentrale strategische und eine wichtige operative Challenge:
OK – und wie geht ihr das an?
Uns ist besonders die Klarheit in diesen Punkten wichtig:
Und was hat der Kunde konkret davon?
Was ist dein persönliches Fazit?
Viele bauen nur Standorte auf. Unser Ziel ist es, die richtigen Fähigkeiten zu etablieren.
Wie geht ihr das Thema aktuell an? Wir freuen uns auf eine Diskussion...
Diese Woche durfte ich zusammen mit meinem Kollegen Jan Wilhelm in Lissabon für unseren Kunden EnBW das neue Development Center einen kleinen aber wichtigen Schritt weiterbringen.
Zusammen mit einem klasse Team der EnBW haben wir das neue Office mit den ersten portugiesischen Kolleg:innen und den Verantwortlichen der ersten IT Services fuer Workshops und spannende Diskussionen genutzt.
Damit haben offiziell die ersten “Kunden” das neue Office besucht und genutzt.
Es macht wirklich immer wieder grossen Spaß zu sehen, wie solche Strategien zum Leben erwachen und wie motiviert die ganze Mannschaft dieses Vorhaben angeht.
Auch wenn wir noch lange nicht am Ziel sind - wir sind auf einem sehr guten Weg!
Vielen Dank auch an Christian Reichardt und das ganze Team für die wirklich gute Vorbereitung und Zusammenarbeit!

Weniger Abhängigkeit von unsicheren Drittstaaten. Mehr Kontrolle über Schlüsseltechnologien.
Klingt nach politischer Forderung – ist aber längst unternehmerischer Imperativ. Denn in einer Zeit, in der geopolitische Unsicherheiten zunehmen und Lieferketten wanken, brauchen Unternehmen mehr als nur günstige IT-Dienstleister.
Sie brauchen:
Nearshoring bietet all das – wenn es strategisch angegangen wird:
Was wir bei Lupus & Company beobachten: Unternehmen, die bewusst in Nearshoring investieren, reduzieren ihre technologischen Abhängigkeiten, stärken ihre Resilienz und leisten gleichzeitig einen aktiven Beitrag zur digitalen Selbstbestimmung Europas.
Digitale Souveränität ist kein Buzzword. Sie beginnt mit der Entscheidung, wo wir Wertschöpfung aufbauen – und wem wir unsere digitalen Kernprozesse anvertrauen.

Und genau das ist unser Job.
Ja, wir haben Kolleg:innen mit vielen Kompetenzen: Product Owner, Produktmanager:innen, Business Analyst:innen, Projektleiter, Agile Coaches, IT-Architekt:innen … und viele mehr.
Aber: Wir sind kein Personaldienstleister. Und wir liefern keine Werkzeuge „von der Stange“.
Was wir wirklich tun?
Unsere Stärke: Wir kommen dann, wenn Standardlösungen nicht mehr ausreichen. Wenn es Erfahrung, Fingerspitzengefühl – und das passende Werkzeug – braucht. Wir denken mit, packen an und übernehmen Verantwortung.
Wenn ihr also keine generischen Spezialisten sucht, sondern Mitstreiter:innen, die mitdenken, praktische Erfahrung haben und euch wirklich weiter bringen – dann lasst uns sprechen!
„Wir brauchen die besten IT-Ressourcen! Schnell. Skalierbar. Und möglichst kosteneffizient.“
Diesen Satz höre ich immer wieder. Doch oft folgt darauf eine lange Liste an Anforderungen – alles soll gleichzeitig passieren. Keine Kompromisse. Kein Fokus.
Das Problem?
Ohne klare Priorisierung wird IT-Nearshoring zur Enttäuschung.
Was ist wirklich das Ziel?
Kosten senken? Skalierung? Know-how-Sicherung? Diversifizierung? Alles gleichzeitig funktioniert nicht – Priorisierung ist der Schlüssel.
Welche Risiken sind akzeptabel?
Nearshoring ist nicht nur eine Standortwahl, sondern eine Strategiefrage. Osteuropa oder z.B. doch eher Portugal? Eigene Legal Entity oder Partner-Modell? Kleiner Partner oder großer Lieferant? Die Wahl hängt von den Unternehmensprioritäten ab.
Wie verändert sich die Organisation?
Nearshoring ist kein „Plug & Play“. Es erfordert neue Prozesse, kulturelle Anpassung und Management-Attention. Wer das nicht priorisiert, scheitert.
Meine Erfahrung: Unternehmen, die zu viele Ziele gleichzeitig verfolgen, landen oft bei halbgaren Lösungen. Erfolgreiches Nearshoring braucht Mut zur Entscheidung – und zur Priorisierung.
#Nearshoring #ITStrategie #Priorisierung #Lupusandcompany

Unser Buch
Expert:innen aus unterschiedlichen Disziplinen haben gemeinsame Erkenntnisse aus Strategie, Führung, IT und Organisation zusammengetragen.
Entscheidungshilfen
Praxisnahe Antworten auf Fragen zu IT Sourcing und Nearshoring.
Welche Kriterien bei der Wahl des passenden Modells helfen.
Mehr erfahrenWas vor der Anbieterauswahl geklärt sein sollte.
Mehr erfahrenWarum Tagessätze allein keine belastbare Entscheidungsgrundlage sind.
Mehr erfahrenDer nächste Schritt
Wir besprechen Ausgangslage, gewünschtes Ergebnis und die passende Unterstützung – Beratung, operative Umsetzung oder Führung auf Zeit.
Lasst uns sprechen