Agile Transformation mit schwerem Gepäck

Sechs Schlüsselfaktoren für die Einführung agiler Arbeitsweisen im laufenden Betrieb


Kennen Sie das? Gleich beginnt das Meeting mit Ihren Kollegen im Management und Sie müssen ihnen mitteilen, dass sich der Liefertermin in Ihrem IT-Projekt wieder verschiebt. Sie überlegen, ob Sie eine neue Terminzusage abgeben.


Es ist ja nicht das erste Mal, dass eine Terminzusage gerissen wurde. Zudem wissen Sie selbst nicht genau, ob Sie den neuen Termin halten können. Schließlich kämpft Ihr Entwicklungsteam schon lange mit den Tücken der gewachsenen Systemlandschaft und stößt immer wieder auf unvorher­gesehene Abhängigkeiten und Schwierigkeiten. Wie sollen Sie da einen verbindlichen Termin nennen?


Die oben skizzierte Szene ist keine Fiktion. Vielmehr ist es eine typische Situation, die in vielen Unternehmen zu finden ist: Das Management erwartet klare Planungen und Termine, die IT kann keine verbindlichen Terminzusagen machen. Warum? Unter anderem, weil die Abhängigkeiten einer gewachsenen Systemarchitektur immer neue Risiken mit sich bringen und es somit nahezu unmöglich ist zuverlässig zu planen.


So muss es aber nicht sein. Es geht auch anders – und vor allem viel besser.

  • Zugesagte Termine werden eingehalten, Versprochenes wird geliefert

  • Fachbereich, Management und IT arbeiten eng und vertrauensvoll zusammen

  • Die IT wird für ihre Lieferfähigkeit und Kompetenz im Unternehmen geschätzt


Das Beste: Das ist kein Märchen, sondern ein erreichbarer Zustand. Aber wie kommen Sie da hin? Zum Beispiel so:

  • Unübersichtliche Projekte werden in handhabbare Pakete geschnitten

  • Anforderungen werden klar strukturiert und von der IT verstanden

  • Der Fachbereich erhält in sehr kurzen Abständen, z.B. alle zwei Wochen, wertvolle Ergebnisse, die er in seinem Tagesgeschäft direkt nutzen kann

  • Der Dialog zwischen allen Beteiligten folgt festen Rhythmen und agilen Ritualen


Sie werden das Vorgehen erkannt haben, es folgt agilen Prinzipien. Die spannende Frage ist: Wie können sie ein solches Vorgehen etablieren? Parallel zum laufenden Geschäft, bei starkem Druck und angesichts der erwähnten Risiken, die viele Legacy-Systeme mit sich bringen?


Sechs Punkte sind entscheidend:

  • Ein Thema bzw. Projekt als Pilotvorhaben herausgreifen und den Zuschnitt in kleinere Arbeitspakete durchführen (Backlog aufbauen)

  • Einen regelmäßigen Sprintzyklus aufsetzen und zunächst IT-intern durchführen

  • Learning by Doing. Neue Methoden anhand der tatsächlich zu bearbeitenden Themen unter enger Begleitung einsetzen und üben

  • Ergänzende Arbeitstermine mit den Akteuren, Dauer ca. 2-3 Stunden, um die Methoden besser zu verstehen und einsetzen zu können. Wieder ausgerichtet an der Praxis (Deep Dives)

  • Schrittweise Erweiterung des Methodenspektrums, stetige Verfeinerung und Justierung

  • Nach einer Übungsphase die ersten Stakeholder aus dem Fachbereich einbinden, wenn die IT ausreichend Sicherheit mit den neuen Methoden aufgebaut hat


Es ist für den Erfolg entscheidend, nicht überstürzt vorzugehen und zu viel auf einmal zu ändern, sondern die Dinge schrittweise anzugehen. Schließlich müssen viele unterschiedliche Aspekte in Einklang gebracht werden, unter anderem: Fragen der Technologie, Methoden der Software-Entwicklung, Change Management und Teamentwicklung.


Wir bei Lupus & Company haben schon viele solcher Transformationsprojekte begleitet und bringen dabei unsere breiten Erfahrungen ein. Bei großen Konzernen genauso wie bei kleinen Entwicklungs-Teams mit wenigen Mitarbeitern.


So haben wir zum Beispiel bei der Gasversorgung Süddeutschland innerhalb weniger Monate ein agiles Vorgehen etabliert. In einem Tempo, dass schnell Ergebnisse liefert und gleichzeitig das bestehende Tagesgeschäft nicht ins Stocken bringt. Das laufende Geschäft wird vielmehr Stück für Stück „in die neue Welt überführt“.


Götz Karcher von der GVS Gasversorgung Süddeutschlang GmbH sagt über die Zusammenarbeit mit Lupus:

„Die Berater von Lupus haben uns gezeigt, wo wir mit unseren Veränderungen ansetzen müssen. Aber, viel wichtiger, sie sind mit uns gemeinsam durch diese Veränderung gegangen. Sie haben uns Schritt für Schritt auf dem Weg begleitet. Sie haben uns viele wertvolle Impulse gegeben, die für uns passende Vorgehensweise mit uns erarbeitet und diese dann mit uns in die Tat umgesetzt. Ohne Lupus hätten wir niemals in so kurzer Zeit so viel erreicht!“.


Sie stehen vor ähnlichen Herausforderungen? Wir, das Team von Lupus & Company haben wiederholt solche Veränderungen begleitet. Rufen Sie uns an, wir freuen uns!


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