5 Tech Trends die du 2021 kennen solltest

Aktualisiert: 8. Dez 2020

Das neue Jahr steht vor der Tür und es ist mal wieder mit einigen spannenden Neuerungen zu rechnen. Wir haben einen Blick in die Glaskugel gewagt, um herauszufinden, was

auf uns zukommen könnte. Anbei erklären wir 5 Technologietrends und die dazugehörenden Buzzwords mit denen 2021 zu rechnen ist...



IoB - Internet of Behavior

Das Internet of Behavior (IoB) steht dafür, durch Anwendungen oder Services erfasste Nutzungsdaten aus verschiedenen Quellen zu kombinieren, daraus Feedback zu generieren, um dann damit das Anwenderverhalten zu beeinflussen.


Das bereits länger bekannte Internet der Dinge (IoT) ist die Verbindung eines elektronischen Geräts mit dem Internet. Die Erfassung von Nutzungs- und Verhaltensdaten z.B. durch mehrere IoT-Geräte, um tiefere Einblicke in das Verhalten zu erlangen und dieses dann gezielt und aktiv zu beeinflussen, wird nun als „Internet of Behavior“ bezeichnet.


Das Sammeln von Daten ist kein neues Konzept. IoB beschreibt, wie das Anwenderverhalten aus der Kombination der gesammelten Daten genauer verstanden wird, um dann steuernd einzuwirken.


Ein Beispiel könnte sein, Daten aus dem Verhalten in sozialen Medien und diversen SmartHome Geräten in Summe zu interpretieren und damit aktiv ganz bestimmte Produkte und Services anzubieten oder sogar Meinungen zu formen.

Auch wenn IoB technisch möglich ist, wird es dabei sicher noch einige ethische und gesellschaftliche Debatten geben.



PET - Privacy-enhancing technologies


Nicht gänzlich neu, aber 2021 könnte das Jahr für den endgültigen Durchbruch dieser Technologien sein.


Privacy-enhancing computation beschreibt Technologien, die Daten bereits bei deren Anwendung schützen. Wozu wird das benötigt? Privacy-enhancing computation ermöglicht es z.B. vertrauliche Daten auszutauschen, ohne dabei Vertraulichkeiten oder Sicherheitsaspekte zu verletzen. Sowohl im b-to-c, als auch vermehrt im b-to-b Umfeld.


PETs ist somit ein Überbegriff für Technologien, die verwendete Daten schützen und für deren Nutzung Sicherheit unerlässlich ist. Diese Technologien umfasst unter anderem so genannte (partiell) homomorphe Verschlüsselung. Diese ermöglicht z.B. zwei verschlüsselte Nachrichten zu addieren, ohne diese vorher zu entschlüsseln.

Ohne diese Technologie müssen sensible Daten zur weiteren Verarbeitung offengelegt werden. Dies stellt allerdings häufig ein Problem dar, insbesondere wenn Speicher und Berechnung ausgelagert werden, z. B. in die Cloud.



Anywhere Operations


Das Arbeiten von zu Hause wird im Zuge der derzeitigen Entwicklungen höchstwahrscheinlich zu einem festen Bestandteil des Arbeitslebens. Unternehmen werden daher ein flexibleres Geschäftsmodell etablieren müssen – einschließlich des Übergangs in die Cloud. Ein „Anywhere Operations“- Modell ermöglicht den Zugang, die Übermittlung und die Freigabe von Daten und Vorgängen auch außerhalb des Geschäftsnetzwerkes.


So greifen Kunden, Arbeitgeber und Geschäftspartner ungeachtet ihres Standortes zum Beispiel auf Verträge sicher zu. Die Zusammenarbeit sowohl im Unternehmen als auch mit Kunden wird dadurch auf ein neues Level gehoben, weit über die typischen Anwendungsfälle hinaus.


Die Digitalisierung solcher Geschäftsprozesse ermöglicht auch im Falle weiterer Einschränkungen sowohl im gesellschaftlichen als auch im wirtschaftlichen Umfeld, dass alle Verwaltungsprozesse flüssig weiterlaufen und es nicht zu Ausfällen kommt.



Intelligent composable business


Intelligent Composable Business sind Geschäftsprozesse, die sich rasch und vor allem (in Teilen) selbständig an neue Gegebenheiten anpassen. Um dies zu ermöglichen, muss die richtige Basis geschaffen werden, um kurzfristig unternehmensrelevante Entscheidungen aufgrund ihrer verfügbaren Daten zu treffen. Wichtig hierfür ist ein sofortiger Zugang zu geschäftsrelevanten Informationen. So wird Zeitverlust durch unübersichtliche Prozesse verhindert und die Reaktionsfähigkeit auf etwaige Veränderungen beschleunigt.


Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz trägt hier wesentlich zur Prozessoptimierung bei. Sie erleichtert nicht nur die Skalierbarkeit von Prozessen, sondern ermöglicht dann eben auch, dass gewisse Entscheidungen sofort autark getroffen werden.


Beispielsweise im Bereich von smarten Vertrags-Management-Lösungen unterstützt KI-basierte Content Analytics dabei, prozessgesteuerte Entscheidungen bei Routine-Aufgaben zu erledigen. KI erkennt dabei beispielsweise nicht nur den Inhalt von Verträgen, sondern versteht diesen und kann daraus erforderliche Maßnahmen ableiten, sowie Abläufe steuern und Prozesse verändern.



Hyperautomation 2.0


Im Jahr 2021 verstärkte sich die Nachfrage nach Automatisierung von wiederkehrenden manuellen Prozessen und Aufgaben. Man spricht nun inzwischen statt von „aufgabenbasierend“ von „prozessbasierend“, also von der Automatisierung einer Reihe von Aufgaben in einem Prozess. Bei Hyperautomation 2.0 handelt es sich meist um eine fortgeschrittene Form der Automatisierung, die dem Zweck dient, alles was automatisiert werden kann, auch zu automatisieren.


Die Motivation für die Automatisierung entsteht typischerweise daraus, um bei veralteten und gewachsenen Systemlandschaften und Geschäftsprozessen Effizienzen zu heben, Geschwindigkeiten der Verarbeitung zu steigern, oder Fehlerraten durch manuelle Bearbeitung zu reduzieren.


Beispielsweise kommt es bei einem eCommerce Händler immer wieder vor, dass Kunden Ihre neue Anschrift per eMail mitteilen. Durch Automatisierung kann die Mail der Kunden automatisiert verarbeitet, die neue Anschrift erfasst und ins CRM System eingepflegt werden.


Wir arbeiten bereits in einigen Projekten an solchen Themen und sehen bereits deutliche Verbesserungen bei den Kunden.



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